Drei Arbeitsplätze –
Chat, Work und Code
Reden, arbeiten lassen und programmieren sind bei Qwirbel getrennte Orte. Im Chat wird geredet. Im Work-Tab arbeitet ein Agent deinen Auftrag ab und zeigt das Ergebnis. Im Code-Tab entsteht ein Projekt mit Dateibaum – bauen, testen, fertigstellen.
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Das Wichtigste in Kürze
Auftrag statt Chat-Pingpong
Du beschreibst das Ziel einmal. Der Agent plant, greift zu den Werkzeugen, prüft sich selbst und meldet sich erst wieder, wenn er fertig ist oder wirklich hängt.
Programme mit Dateibaum
Im Code-Tab siehst du das Projekt wie in einem Editor: Dateien anlegen, ändern, ausführen. Der Testlauf gehört zum Auftrag dazu, nicht als Extra-Bitte.
Mehrere Gespräche je Tab
Jeder Tab hat mehrere Plätze. Der Umzugsplan liegt nicht im selben Verlauf wie das Python-Skript – und per Tastenkürzel springst du dazwischen.
Du siehst jeden Schritt
Das Aufgabenfenster zeigt Plan, Haken und die genutzten Werkzeuge mit Datei und Ergebnis. Kein „irgendwas ist passiert“.
Ein Auftrag von Anfang bis Ende
Wie der Code-Reiter arbeitet
Oben steht, was er kann. Hier steht, wie er prüft, welche Rechte er dabei hat und was ein lokales Modell davon schafft.
Schreiben ist nur der halbe Weg
Der Code-Reiter erzählt den Bau-Ablauf selbst: hinschreiben, starten, testen, Fehler fangen, im laufenden Programm klicken, reparieren. Der Unterschied zu einem reinen Chat ist das Nachprüfen – er testet, was er geschrieben hat, statt es nur abzuliefern. Findet er einen Fehler, geht es zurück in die Schleife.
Wie weit er ins Dateisystem darf
Das legt die Rechte-Stufe fest, und der Arbeitsordner ist die Grenze. Seit v2.8.7 steht der echte Pfad im Auftragstext an die KI – vorher stand dort nur das Wort „Arbeitsordner", und das Modell suchte folgerichtig in den Ordnern, die es kannte. Bis Stufe 7 bleibt der gesetzte Ordner die Vorgabe, auch fürs Suchen.
Reicht ein lokales Modell dafür?
Ja, ab einer gewissen Größe. Ab etwa 25 Milliarden Parametern bekommt ein Modell die Werkzeuge; unter 30 Milliarden eine gekürzte Kern-Liste, weil kleinere sonst Aufrufe erfinden. Und seit v2.9.2 gibt es eine eigene Untergrenze für MCP-Werkzeuge (Standard 30 Milliarden) – ein kleines Modell bekäme sonst eine zweite, fremde Werkzeugliste dazu und käme durcheinander.
Mehrere Aufgaben nebeneinander
Ein Schwarm im Code-Modus arbeitet an mehreren Teilen gleichzeitig. Lokal sind zwei Agenten sinnvoll, weil sie sich die Grafikkarte teilen; über Cloud-Schlüssel bis zu sechs. Jeder hat seine eigene Spur, lässt sich einzeln stoppen und aufräumen.
Eigene Werkzeuge dazunehmen
Über einen offenen Standard lassen sich weitere Werkzeuge nachrüsten – Zugriff auf ein Ticketsystem, eine Datenbank, einen firmeneigenen Dienst. Installiert wird aus einer geprüften Liste oder aus einer Quelle, die du selbst angibst; wer mag, schreibt sich einen eigenen.
Was Leute dazu wissen wollen
Was ist der Unterschied zwischen Chat und Work?
Der Chat redet und erklärt – er arbeitet nicht selbst. Der Work-Tab ist der Ort für Aufträge: dort laufen Werkzeuge, dort werden Dateien angefasst, dort steht am Ende ein Ergebnis. Das war eine bewusste Trennung, damit ein Gespräch nicht versehentlich etwas auf deiner Platte ändert.
Kann er wirklich Dateien ändern?
Ja, dafür ist er gebaut: lesen, schreiben, umbauen, Ordner anlegen, Programme starten. Bei heiklen Schritten fragt er vorher nach. Was er getan hat, steht als Werkzeug-Zeile im Aufgabenfenster – nachvollziehbar statt heimlich.
Welche Sprachen kann er?
Der Code-Tab ist nicht auf eine Sprache festgelegt – gearbeitet wird mit Dateien, Ausführung und Testlauf. Wie gut das Ergebnis wird, hängt vor allem am gewählten Modell: für ernsthafte Programmierarbeit lohnt ein starkes Modell (lokal oder per Schlüssel).
Reicht dafür ein lokales Modell, oder brauche ich einen API-Schlüssel?
Ein lokales Modell reicht. Modelle unter 30 Milliarden Parametern bekommen in Work und Code eine kompakte Kern-Liste mit rund 18 Werkzeugen statt der vollen – dadurch greifen sie sicher zu, statt an der Länge zu scheitern. Ab 30 Milliarden und bei Cloud-Anbietern steht die vollständige Liste bereit. Der Schlüssel ist also eine Option, keine Voraussetzung.
Läuft das wirklich ohne Internet?
Ja, mit lokalen Modellen. Nach der einmaligen Aktivierung braucht Qwirbel keinen Serverkontakt mehr. Nur wenn du bewusst einen externen Anbieter einträgst oder im Netz recherchieren lässt, geht etwas raus.
Das kann Qwirbel auch
Alle Fähigkeiten stecken in derselben Anwendung – ein Kauf, ein Schlüssel.